Elsass – Tag 10: Molsheim – Strasbourg

Heute Morgen sind wir entspannt aufgewacht in dieser ruhigen Natur Lage. Die Laubbäume schimmerten bunt im frühen Morgenlicht und entfernt konnte man die Kuhherde mit ihren Kälbern grasen sehen (am Abend zuvor waren sie schon zu hören). Aber wie so häufig im Leben kommen dann unverhofft die Überraschungen. Ein Stellplatz war dann für das Gewicht des Wohnmobils vielleicht etwas ungeeignet, mit der Folge, dass selbstständiges Losfahren nicht möglich war. In der Gruppe ist so ein Problemchen dann meist gemeinschaftlich schnell gelöst. Zunächst muss man natürlich erst mal die Situation analysieren, es wurden viele Vorschläge unterbreitet, aber zusammen konnten wir es dann zügig mithilfe eines Abschleppseils und der Anhängerkupplung von Birgit und Marcus lösen – Abschleppseil an beiden Fahrzeugen befestigen, leicht aufzugehen und dann mit Gefühl losfahren – schon, waren alle erleichtert und die Tagesetappe konnte beginnen.


Anbei kann man auf den Bildern viele tolle Eindrücke der Tour von heute aufnehmen und wirken lassen. Die Challenge der Zufahrt zum Campingplatz in Straßburg (Höhe laut Beschilderung max. 3,6 m) hat dann doch dazu geführt, dass manche Teilnehmer aufgrund ihrer Fahrzeughöhe ein leichtes Kribbeln im Bauch verspürten, jedoch, wie es sich später herausstellte, vollkommen ohne Grund. Alle Gäste meisterten die Zufahrt souverän und auch das Einparken am Platz war, mit gemeinschaftlicher Einweisung, gut möglich (wir hatten schon vorab eine Idee, welche Stellplätze idealerweise für die Liner am besten geeignet waren).


Somit konnten wir auch pünktlich, unterstützt von Sonne und milden Temperaturen, endlich die Vorbereitungen zu unserer Campertafel treffen – sehr zur Irritation und Verwunderung der umliegenden Gäste im Laufe des Abends. Jeder brachte seinen Tisch und Stühle, sowie ausreichend gute Laune und etwas zu essen oder zu trinken, welches auf der gemeinsamen Tafel für alle angerichtet wurde. Alleine beim Betrachten der Bilder kann man schon wieder Appetit bekommen. Es wurden so viele verschiedenste Leckereien aus Wurst, Käse, Brotaufstrichen, sowie frischem Obst und auch Apfelkuchen auf dem Tisch platziert, dass man gar nicht wusste, wo man zunächst überhaupt starten wollte. Die Campertafel war ein voller Erfolg und die meisten wollten, trotz frischer werdender Temperaturen, gerne länger sitzen bleiben und launige Gespräche führen. Es gab natürlich auch ausreichend Getränke in jeglicher Form, um den Temperaturen zu trotzen. Wie immer gab es einen harten Kern, der dann zur Nachtruhe auch langsam gehen musste/durfte.