Trotz einer angekündigten Unwetterfront über Korfu ließen wir uns am Morgen nicht abschrecken mit Jeeps Korfus Bergwelt zu erfahren. Jeder wählte aus den bereitstehenden Fahrzeugen die Farbe seines Herzens und nach einer kurzen Einweisung für die Fahrer ging es los. Die kleinen kurvigen Straßen, die verwinkelten Bergdörfer und vor allem die Natur auf dem Weg zum höchsten Berg von Korfu, dem Pantokrator, kann man nur auf diese Weise erschließen. Nach der Abfahrt wegen des Regens auf Landstraßen, die jedoch auch teilweise den Charakter von Schotterpisten nicht verleugnen konnten, wartet auf uns in einem einsamen Bergdorf ein Essen, welches aus den auch in unserer Küche zum Teil verwendeten Zutaten einen neuen Geschmack zaubert und natürlich satt macht. Wieder auf dem Boden der Insel angekommen, holte uns der Regen ein, der uns bereits auf dem Dach der Insel in das Klosterkaffee trieb. Das führte leider dazu, dass vom Aussichtpunk die schneebedeckten Gipfel des Ceraunischen Gebirges in Albanien mit seinem über 2.000 m hohem Gipfel, dem Maja eh Çikës, nicht zu sehen waren. Nach dem Erreichen des Camps wurde dann mit einem heißen Getränk oder einer heißen Dusche die Kälte aus dem Körper vertrieben. Da das der letzte regnerische Tag unserer Reise werden soll, freuen sich alle auf die morgige Inselrundfahrt.

















