
Cordoba birgt ein Kleinod, das einzigartig in der Welt ist. Mitten in der Altstadt erhebt sich die Mezquita, die Moschee-Kathedrale. Sie wurde von Westgoten erbaut als Basilika Sankt Vinzenz. Beim Einzug der Muslime kaufte Abd ar-Rahman l. erst die eine Hälfte und dann auch die zweite Hälfte der Kirche, um eine Moschee zu bauen in islamischem Baustil. Durch spätere Erweiterungen vergrößerte sich das Gebäude so, wie es heute noch besteht. Im 16. Jh. wurde dann mitten in die Moschee eine Kathedrale hineingebaut. So entstand die heutige Moschee-Kathedrale. Der heutige Glockenturm im Orangenhof war früher das Minarett.
Das waren Bilder der prächtigen Moschee, nun ist die Kathedrale an der Reihe.
Aber außer diesen Kostbarkeiten in der Mezquita gibt es noch andere schöne und historische Gebäude und kleine Gässchen, wie z. B. „die Blumengasse“. Die Stadt zeugt von einer kultivierten Zeit, als Muslime, Christen und Juden hier friedlich zusammenlebten und mit ihren verschiedenen kulturellen Hinterlassenschaften diesen Ort bereicherten.
Denkmäler berühmter Leute gibt es auch, wie hier das des Philosophen Maimonides, der sich auch für medizinische Belange einsetzte, Spitale baute etc. Der Besuch des Alcazars gelang uns nicht. Eine ellenlange Schlange von Interessenten, hinderte uns aus Zeitgründen, den Palast mit seinem schönen Garten in Augenschein zu nehmen. Das Warten auf der Bank war vergeblich! Aber in einem der zahlreichen Restaurants konnten wir ein gutes Mittagessen genießen.
Vor dem Eingangstor der Stadt, wo uns der Bus zur Rückfahrt erwartet!