Heute gibt es im wahrsten Sinne des Wortes einen richtigen Fahrtag zu unserem eigentlichen Ziel: Masuren. Einen einzigen bemerkenswerten Halt gibt es, um das Schlachtfeld Grunwald zu besichtigen. Uns erwartet ein riesiges Areal mit Monumenten zum Gedenken an die bekannte Schlacht bei Tannenberg, eine der größten Schlachten des Mittelalters. Sogar ein steinernes Schlachtfeld hat man erstellt, auf dem sich, farblich unterschieden, die Kämpfer gegenüberstanden, nämlich die Armee des Deutschen Ordens und die polnisch-litauischen und ruthenischen Kavalleristen, nebst mehreren Tausend Fußsoldaten. Sehr einfach im Verhältnis zu der heutigen Kriegstechnik sind die hölzernen Kampfwagen.
Über eine, nur auf der Landkarte sichtbare Grenze erreichen wir Masuren. Wir durchqueren viele kleine Orte, das ist ein bisschen nervig, es hält auf. Aber die Landschaft hier ist schön. Wir fahren durch hübsche Alleestraßen und Wälder, am Weg liegen viele, immens große Rapsfelder und erfreuen mit ihrem leuchtenden Gelb.
Wir landen auf unserem gebuchten Campingplatz, nahe dem Ort Mragowo – wunderschön ist es hier. Ein großer See liegt vor uns, wir haben viel Platz für unsere Womos, sodass jeder den Blick auf den See haben kann.
Folklore endlich – super! Wir amüsieren uns köstlich! Das Kapellentrio versteht es, uns unermüdlich für lustige Spiele, zum Tanzen und zum Singen zu verführen.
Natürlich gab’s vorher auch was für den Magen – Gegrilltes und Flüssiges! Das war ein toller Abend!























