Heute führt uns unsere Reise entlang der finnischen Westküste weiter nach Rauma. Uns erwartet eine abwechslungsreiche Etappe voller Geschichte, Küstenlandschaften und liebevoll erhaltener Holzhäuser. Unser erster möglicher Halt ist das Freilichtmuseum Stundars, das eindrucksvoll zeigt, wie die Menschen in Ostbottnien im 19. Jahrhundert lebten und arbeiteten. Historische Bauernhöfe, Werkstätten und Wirtschaftsgebäude vermitteln einen authentischen Eindruck vom damaligen Alltag.
In Närpes lohnt sich ein kurzer Stopp an der historischen Kirche. Die Gemeinde ist außerdem für ihre schwedischsprachige Bevölkerung bekannt – ein Zeichen dafür, wie eng Finnland und Schweden kulturell bis heute miteinander verbunden sind.
Weiter geht es nach Kaskinen, der flächenmäßig kleinsten Stadt Finnlands. Die bunten Holzhäuser und die rechtwinklig angelegten Straßen verleihen dem kleinen Küstenort einen ganz besonderen Charme.
Ein weiterer Höhepunkt ist Kristinestad, eine der besterhaltenen Holzstädte Finnlands. Die Stadt wurde 1649 gegründet und beeindruckt mit ihren historischen Kaufmannshäusern, kleinen Cafés und dem idyllischen Hafen.
Ein Abstecher führt uns auf die Insel Reposaari. Der traditionsreiche Hafenort besitzt eine sehenswerte Holzkirche aus dem Jahr 1875.
Wer möchte, kann außerdem die Yyteri-Dünen besuchen. Der kilometerlange Sandstrand zählt zu den schönsten Finnlands und vermittelt mit seinen hohen Dünen fast schon Nordsee-Atmosphäre.
Am Nachmittag erreichen wir schließlich Rauma. Die Stadt gehört zu den ältesten Finnlands und ist vor allem für ihre historische Altstadt Old Rauma bekannt.



































