Alle haben sich auf die Fahrt entlang der Naturphänomene auf den Lofoten gefreut. Leider hingen die Wolken so tief, dass man die Spitzen der steil aus dem Wasser ragenden Inselberge nicht sehen konnte, oder der Regen war so dicht, dass auch wenig vom Rest zu sehen war. Unsere Führerin durch das Langhaus des Wikingermuseums erklärt uns später, dass Regen die Basis des Wetters auf den Lofoten sei. Trotzdem hat die relativ kurze Fahrt zu unserem Camp im Ramberg wegen der langen regenfreien Tunnel, der spektakulären Brücken und der kurvenreichen Straßen viel Spaß gemacht. Und wir passieren die Lofotenkathedrale, die größte Holzkirche nördlich Trodheims, an der unbedingt ein Stopp eingelegt werden muss. Von der Reiseleitung wurden auf dem CP für alle zusammenliegende Plätze organisiert, sodass kurze Kommunikationswege gesichert waren. Pünktlich um 15 Uhr begann unser Ausflug zum Wikingermuseum mit dem weltgrößten rekonstruierten Langhaus eines Wikinger-Jarls. Zunächst besichtigen wir das Museum und sehen einen Film über eine kurze Episode aus der Geschichte der Wikinger in Norwegen, in dem Olaf wie viele andere Wikinger nach Island auswanderte, weil er nicht unter dem ersten norwegischen Wikinger-König Harald Schönhaar leben wollte. Unser Guide erzählt uns später in dem Langhaus viel über das entbehrungsreiche Leben der Wikinger, ihre Sitten und Bräuche. Für uns gab es dann eine Fischsuppe und eine Wurst- und Fischplatte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die EU-Normen erfüllte und damit wohl nicht identisch war mit dem, was in der Wikingerzeit in dem Festsaal bei Met verspeist wurde. Trotzdem überkam uns etwas Wikingerfeeling. Auf der Rückfahrt zum Camp lugte schon mal die Sonne zwischen den Wolken hervor und weckte Hoffnung, den morgigen Ruhetag ohne Regen genießen zu können.































