Heute war wieder die Straße das Ziel. Auf dem Weg nach Tromsö gilt es, Entfernungen zu überbrücken, die wir mit den fast 300 km des heutigen Fahrtages halbiert haben. Anfangs bewegen wir uns auf bekannten Wegen bis nach Skaidi, von wo es dann südwestwärts wieder zum Europäischen Nordmeer geht. Wir passieren Alta, eine der nördlichsten Städte, gelegen in der Finnmark, des am dünnsten besiedelten Verwaltungsbezirks Norwegens. Es gibt zwei Orte, die in Alta besichtigt werden können: die Nordlichtkathedrale aus dem Jahr 2013, die den Polarlichtern nachempfunden wurde, und das Weltkulturerbe der UNESCO, das Freilichtmuseum in Alta, in dem man jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Felsritzungen bestaunen kann. Im Camp stehen wir mit einem traumhaften Ausblick auf die gegenüberliegende, beeindruckende Bergkette der Kvænangstindan (Kvænangen-Alpen). Wir treffen uns zu unserer Teilnehmerbesprechung wie gewohnt um 18:00 Uhr in der „Polar Bar“ des Camps. Feiern wollen wir aber erst morgen, wenn wir in Tromsö unsere nächste Campertafel begehen. Die Reiseleitung informiert über zwei Wege, Tromsö zu erreichen – einmal über die vorgegebene Landroute und zum Zweiten über die kürzere Route mit zwei Fähren. Es werden drei Zeitvorschläge vorgestellt, mit denen man die Fährzeiten am Sonntag zügig absolvieren kann. Wir besprechen anschließend auch den folgenden Ruhetag. Von der Reiseleitung werden Vorschläge unterbreitet, was in Tromsö von der Eismeerkathedrale bis zum Trollmuseum alles unternommen werden kann. Dazu gehört natürlich auch die Möglichkeit, die Gasversorgung mit LPG abzusichern. Wir verständigen uns über den Ablauf unserer Campertafel. Dann erscheint nach dem regnerischen Tag plötzlich die Sonne und strahlt intensiv. Viele nutzen diese Freundlichkeit und sitzen gemeinsam vor den Wohnmobilen bis in die späten Abendstunden.












