Masuren I – Tag 13: Ruhetag und Wanderdüne

Heute war Ruhetag. Der Erste auf unserer Reise. Hier in Leba (Ueba ausgesprochen) passt es perfekt. Der Strand ist nicht allzu weit entfernt. Es gibt tolle Möglichkeiten, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, wirklich gute Restaurants und … die Wanderdüne mit dem Museum. Leba ist ein beliebter Ostsee-Kurort mit rund 3500 Einwohnern und wird oft als das Tor zu den Wanderdünen bezeichnet. Der Ort besitzt einen breiten, feinsandigen Strand, eine lebhafte Promenade und einen malerischen Fischerei- und Jachthafen. Die Wanderdünen bei Łeba in Polen gehören zu den eindrucksvollsten Naturerscheinungen an der Ostseeküste. Sie liegen im Slowinzischen Nationalpark, einem UNESCO-Biosphärenreservat, und bewegen sich durch die Kraft des Windes jedes Jahr einige Meter weiter. Länge rund 1,3 km, Breite ca. 500 m. Mit Höhen von bis zu 40 Metern erinnern sie an eine Wüstenlandschaft, obwohl sie direkt am Meer liegen. Sie hat schätzungsweise ein Volumen von rund 18 Millionen cbm. Wollte man sie mit einem Lkw abtransportieren, so wären etwa 720.000 Fahrten nötig. Der feine, helle Sand wird von den starken Seewinden geformt und lässt ständig neue Dünen entstehen, während andere langsam ins Hinterland wandern. Auf ihrem Weg begraben die Dünen ganze Wälder unter sich, sodass aus dem Sand herausragende Baumstümpfe wie stille Zeugen vergangener Landschaften wirken. Von den Gipfeln der Dünen eröffnet sich ein weiter Blick über die Ostsee, die Küstenlinie und die angrenzenden Wälder und Seen.




Nach einem kurzen Briefing setzen sich alle noch mal in der Mitte des Campingplatzes zusammen. Die Gruppe saß noch lange in gemütlicher Runde zusammen, ließ die vergangenen Reisetage Revue passieren und genoss bei dem ein oder anderen Getränk den dann frisch werdenden Abend.