Balkan – Tag 33: Ruhetag

Wie verbringt man seinen Ruhetag am besten? Natürlich, ganz in Ruhe. Und so wird erst einmal ausgeschlafen und gemütlich gefrühstückt, dann verbringt jeder den Tag so, wie es ihm gefällt. Der nahegelegene Naturpark wird von einigen mit dem Fahrrad oder zu Fuß besucht. Hier bietet sich auch eine kurze Bootstour an. Auch Osijek mit seiner Festungsanlage und Altstadt ist mit dem Fahrrad leicht zu erreichen. Doch genauso schön und entspannend ist es einfach vor dem Wohnmobil zu sitzen oder zu liegen und das gute Wetter zu genießen. Es ist nicht mehr so extrem heiß wie noch vor ein paar Tagen, sondern angenehm warm. Auch heute herrscht wieder ein leichter Wind, der die Blätter der Bäume in Bewegung versetzt. Schon dieses leichte Rauschen beruhigt. Auch heute treffen wir uns um 18.00 Uhr zur Fahrtagsbesprechung, zu der uns der Betreiber des Platzes mit ein paar Flaschen Wein überrascht.


Dann müssen wir auch schon los, denn es steht heute noch ein gemeinsames Abendessen in einem ca. 15 Minuten zu Fuß entfernten Restaurant an. Es ist dort urig und gemütlich eingerichtet, der Kellner spricht unsere Sprache, und nachdem die Getränke auf den Tischen stehen, wird auch schon aufgetragen. Auf jeden der 4 Tische wird eine Fleisch- und eine Fischplatte platziert, es ist alles sehr reichlich vorhanden. Manchem stellt sich zwar die Frage, ob er die servierten Froschschenkel wirklich probieren soll, am Ende waren jedenfalls keine mehr übrig. Zum danach folgenden Dessert kommen noch 4 Musiker zu uns an die Tische. Die gespielten Stücke kamen uns teilweise auch bekannt vor, aber „Lili Marleen“ oder „Trink, trink, Brüderlein trink“ in dieser Version hörten wir alle zum ersten Mal. Es war ein rundum gelungener Abend, mit einem guten Essen und netter Musik in wunderbarer Gesellschaft.