Balkan – Tag 26: Stadtbesichtigung Skopie

37 °C und es wird noch heißer. Da der Busfahrer etwas Probleme hat, unseren Campingplatz zu finden, fungiert der Platzbetreiber als Lotse und führt Bus und Guide zu uns. Darko, so heißt unser heutiger Fremdenführer, ist nicht zu übersehen, ein Vorteil bei Stadtführungen. Auf dem Weg in die Altstadt zum Ausstiegspunkt erscheint die Stadt äußerst unspektakulär. Es ist nichts wirklich Schönes zu sehen, unscheinbare Bauten und Straßen8züge. Das Bild ändert sich schlagartig, als wir zu Fuß durch Altstadt, und Basar, über den Fluss Vardar zum Nordmazedonischen Platz gehen. Die dortigen Monumente, unter anderem von Alexander dem Großen, seinem Vater Philipp, Kyrill und Method und ihren Schülern, den Begründern des kyrillischen Alphabets, und viele weitere, die weißen Gebäude und Gehwege, – alles sieht sehr gepflegt und einladend, einfach nur wunderschön aus. Unsere Führung endet dann am Erinnerungshaus und Museum für Mutter Teresa, den Engel der Armen. Sie wurde in Skopie geboren.


Wieder auf unserem Platz angekommen, folgt der zweite Teil der heutigen Unternehmungen. Der Platzinhaber hat uns eine Bootstour durch den Matka-Canyon empfohlen, und das Angebot von ihm, diese zu organisieren, haben viele von uns gerne angenommen. So werden wir mit Taxis bis kurz vor den Canyon gebracht, gehen noch ca. 1 km bis zur Anlegestelle der Boote, steigen ein und fahren über das angestaute Gewässer. Es ist angenehm kühl, die Landschaft ringsherum sieht herrlich aus, dann erreichen wir die Vrelo-Höhle und schauen uns diese von innen an. Angenehm kalt ist es im Innern, und eigentlich will man gar nicht mehr hinaus. Aber wir müssen leider wieder zurück und wir schließen den Tag noch mit einem kalten Bier im Restaurant ab. Die Taxen fahren uns zum Schluss zum Stellplatz, dann endet dieser schöne, heiße und interessante Tag.