Mit etwas mehr als 200 km Entfernung legen wir heute wieder ein größeres Stück unseres Weges nach Antalya zurück. Unterwegs bietet sich ein Abstecher an der Kreuzung mit den „Bremer Stadtmusikanten“ nach Afrodisias an. Diese antike Siedlung erlangte Bedeutung durch ihr Nahverhältnis zu Rom. Das verschaffte ihnen eine Immunität von römischen Steuern. Dieser Vorzug und eine ertragreiche Wirtschaft machten Aphrodisias zu einer der bedeutendsten archäologischen Stätten des östlichen Mittelmeerraums aus griechisch-römischer Zeit. Wir überwinden in Cameli das westliche Taurusgebirge auf einem 1.555 m hohen Pass. Nach dem Pass müssen die Bremsen ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Es geht streckenweise steil bergab in Richtung Fethiye. Bevor wir zu unserem CP fahren, kann man die lykischen Felsengräber besichtigen, die im 4. Jahrhundert v. Chr. von den Lykiern angelegt wurden. Jedes der neben- und übereinander in die Felswand geschlagenen Gräber besteht aus einer Fassade und einer eckigen Grabkammer. Die Zufahrt zu unserem CP in Fethiye ist etwas eng, aber der glasklare Pool entschädigt mehr als genug. Am Abend lockt uns das nahegelegene Restaurant zum Essen. Das einfache, dörfliche Ambiente und das leckere türkische Essen begeistern alle. Danach treffen wir uns wieder vor einem Womo. Bei mittlerweile nahe an 40 °C heranreichenden Tagestemperaturen muss man einfach die Abendabkühlung trotz laufender Klimaanlagen vor dem Womo genießen.


















