Das Herz Spaniens – Tag 7: Haro – Burgos

Heute scheint die Sonne bei hervorragender Fernsicht. Das ist wichtig, denn wir fahren in Richtung Süden. Vor uns sehen wir die schneebedeckten Gipfel der Sierra de la Demanda.


Als Erstes kommen wir nach Santo Domingo de la Calzada, einer der bedeutendsten Pilgerstationen am Jakobsweg. Sehenswert ist die Kathedrale mit ihrem 70 m hohen Turm, von dem aus man eine herrliche Aussicht hat. In der Kathedrale selbst ist die Grabstätte des Heiligen Domingo sehenswert und ein lebender weißer Hahn mit weißer Henne in einem Käfig gegenüber. Dazu gibt es auch eine schöne Legende.


Zum Kloster Yuso und Suso bietet sich im weiteren Streckenverlauf ein Abstecher an. Beide Klöster sind UNESCO-Weltkulturerbe und bergen viele Kunstschätze.


Danach führt uns die Straße durch eine enge Schlucht mit tollen Felswänden, die aber auch von unseren größten Fahrzeugen gut zu meistern ist. Am höchsten Punkt erreichen wir einen Stausee. Der kleine Parkplatz ist ein idealer Ort, um eine Rast einzulegen. Danach ist die Straße recht holprig.


Danach kommen wir zum „Monasterio Valvanera“ und zum „Monasterio de Santo Domingo de Silos“ mit seinem zweigeschossigen Kreuzgang, einer der beeindruckendsten Spaniens.


Wir verlassen Rioja und kommen in die Region Kastilien-Leon. Heutiges Tagesziel ist die Stadt des spanischen Nationalhelden El Cid: Burgos. Am Abend ist es zu unserer obligatorischen Besprechung noch recht warm. Wir kosten den für diese Region typischen Likör „Pacharan“ und sitzen, bis es frisch wird beisammen. Zwischenzeitlich wird von einem herbeigerufenen Werkstattdienst ein Plattfuß repariert und eine kaputte Starterbatterie ersetzt.