Rumänien-Bulgarien – Tag 8: Busrundfahrt Schloss Peles und Brasov

Heute geht es in den mondänen Ferienort Sinaia, dass „St. Moritz“ Rumäniens. König Karl I. (Carol I.) von Hohenzollern-Sigmaringen hat als König von Rumänien diese landschaftlich schöne Region ausgewählt, um 1873 mit dem Bau seiner Sommerresidenz Schloss Peles zu beginnen. Dem folgten natürlich viele Reiche und Adelige und gaben so dem Ort seine herausragende Erscheinung.

Schloss Peles erscheint mit seinen vielen Türmchen und Erkern sowie dem Fachwerk wie ein Märchenschloss, war allerdings zur Zeit seiner Erbauung mit den neuesten und modernsten technischen Raffinessen ausgestattet. Wir besichtigen die prunkvollen Räume, die auch dem späteren Regime Rumäniens zur Unterbringung von Staatsgästen gedient hat. Man sieht: hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt: die vielen Räume und Säle übertreffen sich mit kunstvollen Holzvertäfelungen und goldenen Verzierungen. Wir haben heute Glück, denn es gibt noch wenige Touristen und so können wir die Räume entspannt besichtigen.


Zur gleichen Zeit und im gleichen Stil wurde das daneben liegende kleinere Schloss Pelisor erbaut.


Nun fahren wir zum Mittagessen nach Harman/Honigberg. Dort erwartet uns ein mehrgängiges Menü mit Köstlichkeiten vom Holzkohlengrill.


Danach fahren wir wieder nach Brasov/Kronstadt. Unser Stadtführer zeigt und erklärt uns das Wahrzeichen der Stadt, die Schwarzen Kirche, so genannt aufgrund eines Stadtbrandes 1689. Förderer dieser Mariakirche war König Matthias Corbinus. Es ist die größte gotische Kirche zwischen Wien und Istanbul und verfügt über fünf Orgeln, eine 6 Tonnen schwere Glocke und 270 wertvolle Teppiche. Es ist die größte Sammlung kleinformatiger osmanischer Wollteppiche.


Zurück auf unserem Campingplatz treffen wir uns zur Besprechung des morgigen Fahrtages und sind uns einig: Das war wieder eine sehr gelungener Tag!