Norwegen – Schweden II – Tag 10: Ruhetag am Geiranger Fjord

Der heutige Ruhetag ist mit Terminen ausgebucht. Nachdem man mal etwas länger schlafen konnte und genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück hatte, wartet ein Kleinbus am CP, um uns zum Dalsnibba zu bringen. Wir hatten uns verständigt, dass wir uns lieber zum 1.500 m hohen Aussichtspunkt auf den Geiranger Fjord gemeinsam fahren lassen, als selbst unsere Wohnmobile die kurvenreiche Strecke zu kutschieren. Die Entscheidung war richtig. So konnten auch die Fahrer in aller Ruhe die Landschaft und die Fahrt genießen, zumal unser Busfahrer viele interessante Erläuterungen zu dem gab, was wir links und rechts des Weges sehen konnten. Das Wetter unterstützte wieder unsere Vorhaben, so dass wir einen mit Sicherheit fest im Gedächtnis verankerten freien Blick auf Geiranger und den Fjord hatten. Am Nachmittag besichtigten wir dann den Fjord aus aller nächster Nähe. Eine Sightseeing-Bootstour zeigte uns, weshalb der Geiranger Fjord als „Fjord der Fjorde“ bezeichnet wird. Die „Sieben Schwestern“, der gegenüberliegende „Freier“ oder der „Brautschleier“, die von den steilen, fast senkrechten Felsen stürzen oder die in schwindelerregenden Höhen an den Felswänden „klebende“ Bauernhöfe, die teilweise nur über Leitern zugänglich waren, sind einzigartig. Nach den umwerfenden Eindrücken des heutigen Tages nutzten wir die anschließende Teilnehmerberatung zum morgigen Fahrtag dann auch, um mit einer Verkostung des kulinarischen Leckerbissen Sill in seinen verschiedenen Varianten dem Ganzen einen würdigen Abschluss zu geben. So erlebnisreich und informativ kann man auch einen Ruhetag verbringen.