Rumänien-Bulgarien II – Tag 4: Ausflug zu den Moldauklöstern

Wir warten vor dem Hotel auf den Bus und pünktlich um 9.00 Uhr biegt er um die Ecke. Wir steigen ein und los geht’s. Unser erster Halt ist beim Denkmal für die Arbeiter des Straßenbaus.


Weitet geht die Fahrt zu unserem ersten Kloster dieses Tages: Kloster Moldovita. Wir werden bereits erwartet von Schwester Tatjana, der Nonne im Kloster, die uns auf ganz hervorragende Weise zuerst die Geschichte der Klöster und dann die einzelnen Fresken und ihre Zusammenhänge erklärt. Wir sind begeistert von ihrem Wissen und können ihr gut folgen. Über 1 Stunde nimmt sie sich Zeit für uns. Wir bestaunen die gut erhaltenen Wandmalereien die bereits im 16. Jahrhundert entstanden.


Sehr beeindruckt verlassen wir Moldovita und wenden uns dem Kloster Voronet zu. Die Geschichte hinter den Klöstern ist dieselbe, wenngleich auch Verlauf und die Nutzung über die Jahrhunderte unterschiedlich sind. Aber sie alle beschäftigen sich über ihren prächtigen Malereien mit der biblischen Geschichte und bringen eine Verbindung zum Weltlichen und sogar zu anderen Religionen.


Es ist Zeit fürs Mittagessen. Ein paar Minuten mit dem Bus und schon haben wir unser Restaurant erreicht. Eine kleine Pause tut uns gut, das Essen ist lecker; noch ein Dessert und einen Kaffee und schon kann’s weitergehen.


Am Nachmittag besuchen wir noch 2 weitere Klöster und eine besondere Töpferei. – Besonders, weil hier die sogenannte Schwarzkeramik hergestellt wird. In einem besonderen Brennverfahren werden die modellierten Ton Gegenstände in einen Ofen gegeben, der über 48 Stunden hermetisch verschlossen bleibt und ausschließlich mit Tannenholz auf ca. 700 bis 800 Grad Celsius gehalten wird. Anschließend kann man die schwarze Keramik bewundern.

Nach einem langen, aber sehr schönen Tag erreichen wir unsere Wohnmobile. Jetzt noch die Fahrerbesprechung, dann verschwinden wir in den Mobilen. Es ist empfindlich kalt geworden. An gemeinsame Runden draußen ist leider nicht zu denken.