Tag 4: Inselrundfahrt

Heute steht die Elbaerkundung auf eigene Faust auf dem Programm. Dazu halten das Kuga-Navi und das Roadbook einen umfangreichen Tourenvorschlag bereit, der jedoch individuell angepasst werden kann. Die meisten Teilnehmer nutzen den Service, sich einen PKW zum Campingplatz bringen zu lassen und damit die kleinen Straßen der Insel lockerer angehen zu können.

Auf dem vorgeschlagenen Besichtigungsprogramm geht es zunächst zur Sommerresidenz von Napoléon nach S. Martino. Durch den Verkauf einiger Schmuckstücke ermöglichte seine Schwester Paolina den Kauf des Grundstücks. Über die Fonte Napoleone, an der Napoléon bei seinen Ausritten das Wasser einer Quelle häufig getrunken haben soll, geht es zur Talstation der Cabinovia Marciana. Von dort schwebt man stehend in einem Gitterkorb auf den mit über 1.000 Meter höchsten Gipfel der Insel, den Monte Capanne.

Über den westlichsten Punkt der Insel kommt man zum kleine Ort Marina di Campo. Der Hafen mit seinen Fischrestaurants bietet sich zum Ausruhen und zur Stärkung an. In Rio nell Elba, eines der ältesten Dörfer Elbas und das ehemalige Bergbauzentrum der Insel, muss man das alte Waschhaus besuchen. Dort wuschen die Frauen der Bergarbeiter gemeinsam die Wäsche. Mit großer Sicherheit war das auch die Infozentrale währen dieser Zeit. In Rio Marina sieht man noch die alten Verladeeinrichtungen für die Erze und dann geht es zurück zum Campingplatz. Nach dieser Rundfahrt ist Elba nicht mehr nur eine schöne Urlaubsinsel im tyrrhenischen Meer, sondern auch eine Insel, über die man viel berichten kann.