Das Wetter und wir, irgendwie verstehen wir uns. Für einen langen Fahrtag wie heute, an dem wir etwas mehr als 300 km bewältigen müssen, ist es ideal: meist bedeckt, etwas über 20°C warm und trocken. Auf dem Weg zum Grenzübergang von Serbien nach Rumänien bietet sich ein Abstecher zur Festung Smederevo an. Diese große Festung galt als uneinnehmbar, und war eine der widerstandsfähigsten Verteidigungsanlagen Europas. Leider ist der derzeitige Zustand sehr fragil, und man wundert sich eher über die Müllberge, als dass man über diese ehemals wehrhafte Anlage staunt. Die Grenze ist schnell passiert, die Uhr wird eine Stunde vorgestellt, dann erreichen wir wieder die Donau.
Wir fahren Richtung Eisernes Tor, und alle Mitfahrer sind sich einig darüber, dass dies der landschaftlich schönste Streckenabschnitt bisher ist. Diese Nacht verbringen wir auf einem Stellplatz, der zu einem sehr guten Restaurant mit Pool und Veranstaltungshalle gehört, welches direkt am Donauufer liegt. Die Sanitäranlagen sind hervorragend, die gesamte Anlage ist relativ neu. Genau der richtige Platz, um nach langer Fahrt und gutem Essen auszuschlafen, bevor morgen nochmals eine längere Strecke bewältigt werden muss.


































