Wieder ein Tag mit Bilderbuchwetter. Die Sonne lacht den ganzen Tag hindurch und die Temperaturen erreichen zur Mittagszeit Werte über 30 °C. Wir werden pünktlich um 09.00 Uhr von unserem Bus und unserer heutigen Fremdenführerin Andrea abgeholt. Vor Abfahrt erhält jeder Mitfahrer vom Campingplatz noch ein kleines Paket mit Getränken und Knabbereien, dann geht es auch schon los. Budapest, die Stadt, liegt auf beiden Seiten der Donau. Die hügelige Seite heißt Buda, die andere, flachere, Pest. Wir fahren mit dem Bus durch die Stadt und erhalten von Andrea die ersten Informationen über Stadt, Land und Leute. Wir sehen den Heldenplatz, die Kettenbrücke, schauen zur Burg, erkunden zu Fuß die Fischerbastei, haben von dort einen grandiosen Blick über die Stadt. Andrea erzählt uns von den Problemen, die die neue Regierung damit hat, die von der alten Regierung erbauten Gebäude einer sinnvollen Nutzung zukommen zu lassen. Wir erhalten vom gegenüberliegenden Flussufer einen schönen Ausblick auf das Parlamentsgebäude, sehen die Oper und werfen einen Blick auf den Gellertberg. Dann laufen wir etwas an der Uferpromenade lang und sehen 60 Paar eiserne Schuhe am Ufer stehen, ein Mahnmal für die Opfer des Holocaust. 1944/45 ermordeten ungarische Milizen der Pfeilkreuzlerpartei Tausende Juden am Flussufer, ein grauenhaftes Kapitel in der Geschichte des Landes.
An der Markthalle endet dann unsere Stadtführung. Wir verabschieden uns von Andrea und verbringen noch etwas Zeit in der Halle oder der Innenstadt, bevor wir dann wieder zurück zu unserem Campingplatz gefahren werden.
Auf dem Platz erwartet uns dann noch ein gemeinsames Abendessen. Wir treffen uns kurz vor 19.00 Uhr an schon gedeckten Tischen unter freiem Himmel, besprechen kurz den nächsten Fahrtag, gratulieren Alfons zum Geburtstag und singen das obligatorische Ständchen, dann startet das Essen. Die Betreiber des Platzes haben sich sehr viel Mühe gegeben, uns mit einer Auswahl unterschiedlicher Gerichte zu versorgen. Wir genießen das Zusammensein an diesem lauen Abend, und erst als wir ohnehin beschlossen haben, uns in unsere Wohnmobile zurückzuziehen, fängt ein Gewitter an. Also wieder einmal alles richtig gemacht.























































