Unsere Tagesetappe auf die Lofoten steht unter keinem günstigen Wetterstern. Auf über 300 km von Tromsø bis Gullesfjord auf den Lofoten regnet es. Trotzdem gibt es einige Stellen auf dem Weg, an denen man halten muss. Dazu gehört der Sami Shop noch auf dem Festland. Ein breites Angebot von traditionellen Souvenirs wird dort mit einzelnen typischen Handwerksarbeiten der Samen bereichert. Wer möchte, kann auch eine Rentiersuppe am offenen Feuer kosten. Leider hält der Regen alle davon ab, in den nördlichsten Tierpark der Welt zu fahren, um auch mal lebende Elche und nicht nur Warnzeichen mit Elchen zu fotografieren. Die Tjeldsundbrua signalisiert uns dann, dass wir einen weiteren Höhepunkt unserer Reise, die Lofoten, erreicht haben. Der Regen und unsere Anfahrt vom Norden lassen noch nicht viel von der atemberaubenden Kulisse der „Luchspfote“, wie die ursprüngliche Hauptinsel ins Deutsche übersetzt heißt, ahnen. Aber morgen geht es weiter in Richtung Moskenesøy. Auf diesem Weg wird uns mit Sicherheit klar werden, weshalb die Lofoten die beliebteste inländische Urlaubsregion der Norweger sind. Unsere Teilnehmerbesprechung beinhaltete am Abend ausnahmsweise auch den zweiten Fahrtag zurück aufs Festland, sodass wir alle Zeit auf den Lofoten der einmaligen Landschaft widmen konnten.













