Heute fahren wir mit dem Bus in den Kosovo. Am Grenzübergang erfahren wir dann sehr schnell, dass russische Staatsbürger dort nicht erwünscht sind. Obwohl alle Papiere, die zur Einreise vorgelegt werden müssen, vorhanden sind, wird Tatiana die Einreise verwehrt. Alle Versuche helfen nicht, ein Taxi muss geordert werden, damit sie wieder zum Campingplatz zurückkehren kann. Für alle anderen geht es dann zuerst nach Prizren. Der Bus setzt uns in der Altstadt ab und uns wird von unserer Fremdenführerin eine Moschee und eine orthodoxe Kirche gezeigt. Doch die Hitze fordert ihren Tribut. Zwar saßen wir die ersten Stunden in einem klimatisierten Bus, doch die aufgestaute Hitze in den Straßen führt dazu, dass wir den Rundgang beenden und ein Restaurant aufsuchen. Nachdem wir uns bei kalten Getränken und warmen Speisen etwas erholt haben, besteigen wir wieder den Bus und fahren in die Hauptstadt Pristina. Auch hier verlassen wir den Bus in der Innenstadt und gehen zur Fußgängerzone und dann Richtung Kathedrale. Es fällt schwer, in dieser Stadt etwas schön zu finden. Wir sehen große Baustellen und typisch sozialistische Bauten, eckig, kantig, kalt. Nochmals in ein Café zur Flüssigkeitsaufnahme, dann geht es zurück zum Bus. Als Fazit des Tages steht für uns alle, dass man den Kosovo gesehen haben muss, denn er gehört zum Balkan. Aber das war’s.














