Heute starten wir bei Sonnenschein und guter Fernsicht zu unserer letzten Tagesetappe. Das Ziel ist Granada. Wir fahren auf gut ausgebauter Straße durch eine schöne hügelige Landschaft, in der sich Olivenplantagen und Getreidefelder abwechseln.
Nach Campillos erreichen wir den Salzsee. Fuente de Piedra, mit 1.400 ha der größte Andalusiens. Hier befindet sich die größte Flamingokolonie der gesamten iberischen Halbinsel und die zweitwichtigste Europas. Bei Antequera wollten wir eigentlich einen Abstecher zum Naturschutzgebiet El Torcal machen. Heute ist die Straße zum Besucherparkplatz leider gesperrt. Sehenswert wären die in Millionen von Jahren geformten Karstformationen, die zu den außergewöhnlichsten Naturschauspielen in ganz Europa zählen, gewesen. Die aus ovalen Felsplatten horizontal geschichteten Karstsäulen sind vor Millionen von Jahren durch Erosion und Verwitterung entstanden. Es schaut so aus, als ob mystischen Riesen diese wie Spielzeugburgen aufeinander gestapelt haben.
Wir fahren an Granada vorbei, zum Stausee Embalse de Canales in der Sierra Güejar. Direkt oberhalb des Stausees befindet sich unser Campingplatz.
Am späten Nachmittag organisieren unsere Reiseleiter ein Apéro mit typischen regionalen spanischen Spezialitäten, Wein und Kulmbacher Bier. Wir lassen es uns gut gehen und sitzen abends noch länger zusammen, bis es hier auf 1100 m.ü.M abends kälter wird.



















