Am Vormittag hat uns der Bus direkt beim Campingplatz abgeholt – ganz bequem, so startet der Tag schon einmal richtig entspannt. Unsere Stadtführerin Christina haben wir dann in Wien eingesammelt, und mit ihr ist die Rundfahrt gleich richtig lebendig geworden. Gleich zu Beginn haben wir einiges Spannendes über Wien erfahren: Im 19. Jahrhundert war die Stadt tatsächlich die viertgrößte Kaiserstadt der Welt. Auch heute kann sich Wien sehen lassen – flächenmäßig ist sie die drittgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum, sogar rund viermal so groß wie Paris. Nur Berlin und Hamburg sind noch größer. Unsere erste größere Station war das Schloss Belvedere, der ehemalige Sitz von Prinz Eugen von Savoyen. Besonders beeindruckend waren die weitläufigen Gärten in Richtung Schwarzenberg – einfach wunderschön angelegt. Weiter ging’s vorbei am Glacis, entlang der Ringstraße und auch über den Gürtel, wo man einen guten Eindruck von der Größe und Vielfalt der Stadt bekommen hat.
Auch architektonisch hat Wien einiges zu bieten – von Renaissance bis Neubarock ist alles vertreten. Und natürlich durfte auch der musikalische Aspekt nicht fehlen: Wien gilt nicht umsonst als Hauptstadt der Musik. Größen wie Franz Schubert, Johann Strauss, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn haben hier gewirkt. Bei der Weiterfahrt sind wir an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbeigekommen: am traditionsreichen Hotel Sacher, am Kunsthistorischen Museum Wien und Naturhistorischen Museum Wien mit der imposanten Maria-Theresien-Statue dazwischen, weiter am Burgtheater, am Rathaus und an der Votivkirche. Über den Donaukanal ging’s dann Richtung Wiener Prater, wo wir auch einen Blick auf das berühmte Riesenrad werfen konnten – mit seinen 65 Metern eines der ältesten der Welt. Danach sind wir weiter zur UNO-City Wien gefahren, bevor wir schließlich das bunte und etwas ungewöhnliche Hundertwasserhaus besichtigt haben – definitiv ein Highlight für sich.
Den Nachmittag haben wir dann zur freien Verfügung gehabt. Jeder konnte Wien auf eigene Faust erkunden, durch die Gassen schlendern, Sehenswürdigkeiten vertiefen oder sich ganz einfach kulinarisch durchkosten – und davon gibt’s in Wien ja mehr als genug. Am Abend sind einige wieder am Campingplatz zusammengekommen und haben den Tag gemütlich bei einem Glaserl Wein ausklingen lassen – ganz entspannt und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.

















