Der letzte Fahrtag liegt vor uns und es gibt noch einiges anzuschauen. Als Erstes besuchen wir das sogenannte Königsgrab. Ob dort ein König begraben liegt, weiß niemand. Im Sprachgebrauch der Region wird es jedenfalls als Königsgrab bezeichnet. Es ist ein vorgeschichtliches Dokument und soll vor 3000 Jahren entstanden sein. Es ist aufgebaut wie ein flaches Hügelgrab und hat einen Durchmesser von 75 m. Auch soll es eine Grabkammer geben, die im 18. Jahrhundert geplündert wurde. Wir finden einen riesigen Steinhaufen, um den man eigentlich auch wandern könnte, wenn es geöffnet wäre. Leider ist es zu und wir begnügen uns mit der Außenansicht.
Weiter geht es nach Simrishamn, mit einer schönen Innenstadt, Cafés und kleinen Geschäften.
Vorbei an einer Windmühle, die gerade restauriert wird, fahren wir weiter und kommen nach Sandhammaren. Hier findet man einen Kilometer langen, wunderbaren Sandstrand. Dünen und die typischen Kiefern. Kurz darauf finden wir den Steinkreis Ales Stena. Es handelt sich um eine Steinsetzung aus der Wikingerzeit. 59 Steinböcke bilden einen 67 m langen und 19 m breiten Grundriss. Aus der Luft betrachtet haben die Steine die Form eines Schiffes. Diese spektakuläre Stelle liegt direkt an der Steilküste, 37 m über dem Meer. Nach dem Besuch des Steinkreises gibt es die Möglichkeit, zu einem kleinen Hafen zu gehen und leckeren Fisch einzukaufen.
Wir kommen an Ystad, mit seiner gut erhaltenen Altstadt und dem lebendigen Hafen, vorbei. Bekannt ist der Ort auch für Schwedenkrimis mit Kommissar Wallander, der hier lebt und arbeitet. Viele Szenen der Kriminalfilme wurden hier gedreht.
Dann sind wir auch schon in unserem Camp und freuen uns auf das Abschiedsessen in dem wunderschönen Restaurant „Kajüterie“. Um 18:00 Uhr sitzen wir sehr entspannt in dem Restaurant und prosten uns zu. Wir sprechen über die Reise, über den Regen, über die Sonne, über Norwegen und über Schweden und freuen uns auf die Leckereien, die gleich vor uns stehen werden. Als Vorspeise präsentiert man uns einen Toast Skagen mit handgeschälten Garnelen, roten Zwiebeln, Roggen und Zitrone. Als Hauptgericht gab es ein Rinderfilet in Rotweinsauce, Sauce béarnaise, grünen Spargel, Erbsensprossen und Kartoffelgratin. Den Abschluss machte eine Zitronen-Baiser-Torte. Es war ein würdiger Abschluss für unsere fast vier Wochen Norwegen-Schweden-Reise.
Da sich das Wetter zwischenzeitlich wesentlich verbessert hatte, gab es einige, die nach dem opulenten Mahl zurück zum Campingplatz einen Spaziergang machten. Dabei gab es auch noch tolle Bilder von der Öresundbrücke, die wir den ganzen Abend im Blick hatten.










































