Norwegen-Schweden – Tag 14: Dovre nach Flisa

Das erste Highlight für viele war der Abstecher nach Hovringen. Es geht auf einer gut ausgebauten Serpentinenstraße auf ein Hochplateau oberhalb der Baumgrenze. Traumhafte Ausblicke belohnten die, die den Abstecher auf sich nahmen. Vorbei an der Sel-Kirche ging es weiter ins beeindruckende Gudbrandsdal. Es ist etwa 200 km lang und wird unter anderem vom Fluss Gudbrandsdalslägen durchflossen. Wir versuchten, den Nordgardhaga-Hof anzufahren, gaben aber dann doch auf. Allerdings hatten wir bei der Rückfahrt von unserem kleinen Abstecher einen tollen Blick auf das Gudbrandsdal. Wir passieren die Sor-Fron-Kirche, leider geschlossen. Aber die Kirche hat ein neues Klokkespill (Glockenspiel). Es ist eine ungewöhnliche, moderne Kunstinstallation mit 25 Glocken. Sie wurde bewusst nicht in einem klassischen Glockenturm, sondern als offene Konstruktion auf dem Friedhof neben der Kirche gestaltet. Das nächste Highlight ist die Ringebu-Stabkirche aus dem 17. Jahrhundert mit dem interessanten Innenraum. Vorbei am Hundersfoss-Kraftwerk kommen wir nach Lillehammer, dem Austragungsort der Olympischen Spiele 1994. Bis heute wird die Sprungschanze von damals intensiv genutzt. Bevor wir die 1420 m lange Brücke über den Mjosa See überfahren, führt die Strecke lange direkt am Wasser des größten norwegischen Sees vorbei. Da es heute Abend eine Einladung zum Abendessen gibt, bemühen wir uns nicht weiter, das Restaurant „Elgstua“ mit norwegischen Elchgerichten zu finden. Daneben gibt es auch ein Naturkundemuseum.


Abends wurden wir dann im neuen Restaurant, auf dem neuen Campingplatz mit einem tollen Zwei-Gänge-Menü verwöhnt. Es gab zur Vorspeise gebackenen Saibling mit Pesto auf Gurken-Fenchel-Salat mit Sauerrahmsauce, und als Hauptgang wurde uns Kabeljau mit Kapern, Tomatensoße, Kartoffelpüree und Gemüse serviert. Gern nahm die Küche auch besondere Wünsche entgegen. Nach der Stärkung schauten wir uns noch die morgige Strecke an und spazierten zurück zu unseren Fahrzeugen.