Masuren I – Tag 6: Fahrtag 3 von Torun in die Masuren

Nach einem ruhigen Abend starteten heute Morgen alle zur drittlängsten Tour der Reise. Wir verlassen Kujawien-Pommern und kommen nach Ermland-Masuren. Unsere Fahrt geht durch Landstriche, die überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. Polen bzw. die Masuren sind ein weites Land. Unberührte Natur, wenig Industrie, dünne Besiedlung und jede Menge dichte Wälder mit Mooren und tausenden Seen. Wir fahren vorbei am Grunwald-Denkmal mit dem Museum. Die Stätte erinnert an eine der größten Schlachten im Mittelalter. Die Kämpfe bei Tannenberg 1410 entschied das Königreich Polen für sich und schlug den Deutschen Orden.



p style=“text-align: justify;“>Manuela und Raphael besuchten noch einen nicht im Roadbook verzeichneten interessanten Ort, nämlich Kurza Gora. Er liegt bei der Ortschaft Kurzętnik, südwestlich von Nowe Miasto Lubawskie. Es ist Polens größtes Skigebiet mit rund 2,5 km Pisten. Dort steht ein 35 m hoher Aussichtsturm, der nur über einen fast 2 km langen Holzsteg zu erreichen ist. Von dort hat man eine fantastische Aussicht auf die ganze Landschaft. Das ostpreußische Heimatmuseum Königsberg, das zwischenzeitlich nach Olsztenek verlegt wurde, besuchten Brigitte und Heinz. Das Museum sollte die ländliche Kultur Ostpreußens bewahren und anschaulich darstellen.



p style=“text-align: justify;“>Auf unserem Campingplatz „Seeblick“ angekommen, gab es Mutige, die die Gelegenheit nutzten und gleich eine Runde schwimmen gingen. Am Abend nutzten viele das gute Wetter und verbrachten den Abend vor den Mobilen, um die fantastische Stimmung im Sonnenuntergang zu genießen. Der Haus-Storch drehte noch seine Runde und wir sind alle gespannt, wie viele Frösche morgen in der Frühe noch quaken. Morgen um 8:45 Uhr werden wir abgeholt und es geht zur Schiffsrundfahrt auf den Masurischen Seen.