Wir verlassen den Campingplatz und fahren weiter in nördliche Richtung. Nach drei Kilometern erreichen wir den legendären Tunnel der Legionäre. Auf 2.000 m ü. NN wurde der ca. 60 m lange Tunnel Ende der 1920er Jahre durch französische Fremdenlegionäre durch den Foum Zabel Berg gehauen. Im weiteren Verlauf tauchen immer wieder schneebedeckte Gipfel des Atlasgebirges auf. Nach 70 Kilometern kommen wir über einen knapp 2.200 m hohen Pass des mittleren Atlasgebirges. Danach erreichen wir den Zedernwald. Er ist Lebensraum vieler frei lebender Affen. Ein Parkplatz lädt zum Betrachten ein. Nebenbei kann man an einer der kleinen Buden einen Kaffee trinken oder ein Souvenir erstehen. Auf unserer Route sehen wir viele Schafherden, gut bestellte Felder und Obstplantagen. Auch tauchen erste Häuser im europäischen Baustil und mit roten Schindeln gedeckt auf. Wenig später erreichen wir Ifrane, einen bekannten Skiort mit spezieller Alpenarchitektur, die Schweiz Marokkos. 1929 errichteten die Franzosen hier ein Ferienzentrum. Am Nachmittag erreichen wir den Stadtrand von Fes und unseren Campingplatz. Er ist direkt neben einem Freibad gelegen. Dieses ist leider noch geschlossen, es ist für die Marokkaner noch Winter. Um 18 Uhr besprechen wir noch unsere beiden Ausflugstage nach Meknes und Fes, bevor alle den Abend individuell gestalten können. In kleinen Runden fand der Abend einen gemütlichen Abschluss.

























