Heute setzen wir unsere Reise weiter in Richtung Norden fort. Ein besonderes Highlight auf unserer Strecke ist der „Tunnel der Legionäre“, ein etwa 100 Meter langer Tunnel, der einst in Handarbeit von französischen Legionären in den Fels geschlagen wurde.
Im weiteren Verlauf führt uns die Route hinauf in den Mittleren Atlas. Mit der Überquerung des Col du Zad (2178 m) erreichen wir eine völlig andere Landschaft: Die Temperaturen werden frischer, und die Umgebung wird deutlich grüner.
Unterwegs passieren wir einen Zedernwald, in dem wir auch Berberaffen beobachten können – ein besonderes Erlebnis am Wegesrand.
Auch das Wetter zeigt sich heute von seiner abwechslungsreichen Seite: Zunächst ist es nebelig, dann wird es zunehmend windig. Kurz darauf setzt leichter Regen ein, der schnell stärker wird – und schließlich überrascht uns sogar noch ein Hagelschauer.
Die Strecke führt uns zudem durch die sogenannte „Schweiz Marokkos“, eine Region, die mit ihren Wäldern, Hügeln und dem angenehmeren Klima stark an mitteleuropäische Landschaften erinnert.
Am Nachmittag erreichen wir schließlich Fès, die traditionsreiche Handwerkshochburg Marokkos, die uns mit ihrer langen Geschichte und lebendigen Kultur erwartet. Doch am Ende des Tages kommt es anders als gedacht: Aufgrund der starken Regenschauer der letzten Tage ist unser geplanter Campingplatz stark aufgeweicht und sehr schlammig, sodass wir uns kurzerhand für einen alternativen Platz entscheiden.
Am Abend lassen wir den Tag dennoch entspannt ausklingen.

























