Marokko I – Tag 17: Foum-Zguid – Zagora

Heute setzen wir unsere Reise weiter fort und verlassen Foum-Zguid in Richtung Zagora. Die Strecke führt uns erneut durch abwechslungsreiche Landschaften des südlichen Marokkos – von kargen Ebenen bis hin zu immer grüner werdenden Abschnitten, je näher wir dem Draa-Tal kommen.


Unterwegs begleiten uns weite Ausblicke, einzelne Akazienbäume und kleine Siedlungen, die sich in die trockene Landschaft einfügen. Immer wieder sehen wir trockene Flussläufe, die nur zu bestimmten Zeiten Wasser führen. Heute entdecken wir auch die ersten Dromedare entlang der Strecke, die gemächlich durch die Landschaft ziehen – ein besonderer Moment, der das Wüstengefühl perfekt macht.


Auch hier sind die Straßen noch von den vorhergehenden Regenfällen betroffen, doch überall sind Reparaturarbeiten im Gange, sodass wir gut vorankommen.


Je näher wir Zagora kommen, desto deutlicher verändert sich die Umgebung: Entlang des Flusses Draa erstrecken sich weitläufige Palmenhaine, die diese Region zu einer der größten zusammenhängenden Oasenlandschaften Marokkos machen. Unser Ziel Zagora liegt auf etwa 725 m über dem Meeresspiegel und ist eine bedeutende Oasenstadt, die schon seit jeher als Markt- und Handelsplatz der Region gilt. Früher starteten von hier aus die Karawanen in Richtung Timbuktu, was der Stadt bis heute einen besonderen Ruf verleiht.


Die Anfahrt zu unserem Camp erfolgt über eine Schotterpiste. Wir erreichen unseren Campingplatz und haben Zeit, die Umgebung zu erkunden oder einfach zu entspannen.


Am Abend treffen wir uns zur Routenbesprechung für den nächsten Tag. Später setzt dann der erste Regen ein.