Heute verlassen wir die beeindruckende Felsenlandschaft rund um Tafraoute und setzen unsere Reise weiter durch den Anti-Atlas fort. Die Strecke führt uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit kargen Bergen, weiten Ebenen und immer wieder kleinen Berberdörfern, die sich harmonisch in die Umgebung einfügen.
Die Berge zeigen sich unterwegs in den unterschiedlichsten Farbtönen von Ocker, Rot und Braun, die im Sonnenlicht besonders intensiv leuchten. Immer wieder eröffnen sich neue Ausblicke auf bizarre Felsformationen, trockene Flussbetten (Oued) und kleine Oasen mit Palmenhainen, die wie grüne Inseln in der kargen Landschaft wirken.
Besonders auffällig sind auch die vielen alten Dörfer und traditionellen Lehmbauten, die entlang unserer Strecke liegen und einen Eindruck davon geben, wie ursprünglich diese Region noch ist. Immer wieder entdecken wir auch kleine Kasbahs und alte Befestigungsanlagen, die früher zum Schutz der Handelsrouten dienten.
Auch die Tierwelt zeigt sich unterwegs: Immer wieder huschen Streifenhörnchen über die Straße oder zwischen den Steinen hindurch, und wir entdecken sogar große Eidechsen. Doch sie sind meist so schnell wieder verschwunden, dass es uns leider nicht gelingt, sie auf einem Foto festzuhalten. Unser Ziel ist Tata, das am Rande eines fruchtbaren Oasentals liegt. Die Stadt und ihre Umgebung sind von Palmenhainen, kleinen Feldern und traditionellen Lehmbauten geprägt. Die Bewohner gehören verschiedenen Berberstämmen an, deren Kultur und Traditionen diese Region bis heute prägen.
Am Nachmittag erreichen wir unseren Campingplatz und können den Tag in ruhiger Atmosphäre ausklingen lassen. Am Abend treffen wir uns bei sommerlichen Temperaturen zur Routenbesprechung für die nächste Etappe. Gemeinsam lassen wir den Tag Revue passieren und verarbeiten die vielen Eindrücke – es war heute wieder beeindruckend, was diese Landschaft zu bieten hat.




























