Mare Adriatico – Tag 24: Besuch Zona dei Trulli in Alberobello

Ein kompetenter Guide, Antonio, holte uns heute um 9 Uhr am Campingplatz ab. Er hatte ein bewegtes Leben als Gastarbeiterkind des Jahres 1955 hinter sich, das er sehr eindrucksvoll aus der Sicht seiner Heimat beschrieb. Auf der Fahrt erzählte er uns Wissenswertes über Land und Leute seiner apulischen Heimat. Besonders eindrucksvoll waren seine Informationen über das größte Olivenanbaugebiet Italiens, gebildet von 60 Millionen Bäumen, die teilweise bis zu 1000 Jahre alt sind. Leider sind im Süden Apuliens rund ein Drittel der Olivenbäume von einem Bakterium befallen, das die Bäume vertrocknen lässt, und es derzeit kein Gegenmittel dagegen gibt. In Alberobello ging es dann fußläufig durch die Zona dei Trulli, die zum Weltkulturerbe zählt. Über 1000 Trulli sind noch vorhanden und werden teilweise sogar als Ferienquartiere genutzt, nur wenige sind noch von Einheimischen bewohnt. Trulli sind traditionelle Rundhäuser aus Kalkstein mit kegelförmigen Steindächern, die ohne Mörtel verbunden sind. Am Ende der Führung besuchten wir noch eine Olivenölmühle mit Rundgang, Verkostung und Möglichkeit, Öl einzukaufen. Anschließend genossen alle noch einen schönen Badenachmittag am Pool oder Meer. Am Abend luden dann unsere „Hochzeitstagsreisenden Markus und Anke“ zu einer Runde mit Pizza und Getränken ein.