Auf Island wird es zu dieser Jahreszeit nie dunkel. Das unten stehende Foto wurde nachts um 2 Uhr aufgenommen.
Heute gab es viel zu sehen. Schöne Landschaften,
den „Jökulsa a Bru Canyon“ mit einem roten Sessel als „Hingucker“,
immer wieder schöne kleine und größere Wasserfälle, wie diesen über 100 m hohen namens „Foss“,
traditionelle Torfhäuser,
den 139 m hohen Rjukandafoss,
eine stürmische Hochebene mit mega-toller Aussicht auf 562 m Höhe,
Fliederfelder (soweit ich das als Nichtbotaniker beurteilen kann) in der sonst kargen Umgebung,
und die erste „Einbreid Bru“ (das ist sogar für Deutschsprachige zu verstehen) unserer Reise.
Dann kamen wir an das erste Highlight des Tages: drei schöne Wasserfälle direkt hintereinander. Zuerst konnte man den 10 m hohen „Selfoss“ betrachten,
nur einen Kilometer weiter flussabwärts dann den gewaltigen, 44 m hohen und 100 m breiten „Dettifoss“,
und nach weiteren zwei Kilometern den 27 m hohen und 130 m breiten „Hafragilsfoss“.
Dann ging es wieder mit beeindruckend schönen Landschaften weiter.
Unterwegs kreuzten immer wieder Schafe und Ziegen die Fahrbahn, woran wir uns die nächsten Wochen gewöhnen und immer bremsbereit sein müssen.
Dann führte uns unser Weg zum Krafla-Kraftwerk. Dies ist mit 60 Megawatt Leistung das drittgrößte Geothermal-Kraftwerk Islands.
Auf dem Gelände des Kraftwerks ist auch der Vulkankrater „Hofur“ zu finden.
Auf dem Weg zum Kraftwerk ist auch eine Badewannen-Temperatur warme, dauerhaft laufende Naturdusche mit Thermalwasser zu entdecken.
Danach ging es zum nächsten Highlight: das Hochtemperaturgebiet „Hverarönd“ am Fuße des Berges „Namfjall“. Hier gibt es Solfataren, kochende Schlammtöpfe und Fumarolen zu bestaunen. Zum Glück kann man die Fotos und Videos hier im Bericht nicht riechen, denn es stank hier extrem nach Schwefel…
Kurz danach und kurz vor unserem Tagesziel kamen wir noch an einem weiteren Geothermal-Kraftwerk, dem Bjarnarflag-Kraftwerk, vorbei …











































