Das Thema des heutigen Tages war „Wasser und Eis“. Zuerst kamen wir zum „Fjallsárlón“, einem Gletschersee, in den der Auslassgletscher „Fjallsjökull“, des Gletschers „Öraefajökull“, der wiederum Teil des „Vatnajökull“ ist, mündet.
Wenige Kilometer weiter erreichten wir dann den „Jökulsárlón“, wo sich die Gruppe traf. Dieser ist mit 18 km² Fläche der größte Gletschersee und mit bis zu 284 m Tiefe der tiefste See überhaupt auf Island. Hier machten wir mit einem US-amerikanischen Amphibienfahrzeug aus den 60er Jahren (Bj. 1968), welches im Vietnamkrieg eingesetzt wurde, eine Fahrt auf dem Gletschersee. Die Eisberge hier erreichen eine Höhe von bis zu 15 m über Wasser – 90 % eines Eisberges sind jedoch unter Wasser, wodurch man dann eine ungefähre Vorstellung davon bekommt, wie riesig diese sein können. Auf dem „Jökulsárlón“ wurde auch die Verfolgungsjagd im James-Bond-Film „Stirb an einem anderen Tag“ mit Pierce Brosnan Anfang 2002 gedreht. Hierfür wurde der Ablauf des Sees verschlossen, damit der Salzgehalt abnimmt und der See zufrieren konnte.
Am Ablauf des Sees konnte man dann noch an den sogenannten „Diamond Beach“ gehen. Dieser wird so genannt, weil die angeschwemmten Gletschereisstücke wie Diamanten in der Sonne glitzern.
Auf dem weiteren Weg nach Höfn hatten wir immer wieder tolle Blicke auf den Gletscher „Vatnajökull“.

























