Heute gab es zwei Ausweichtermine für die gestern abgesagte Walbeobachtung: 06:45 Uhr und 15:35 Uhr. Nachdem danach ja noch ein dreistündiger (ohne die Zeit für Besichtigungen) Fahrtag war, und die zwei Freilichtmuseen auch ihre Öffnungszeiten haben, entschieden sich alle bis auf zwei Teilnehmer für den frühen Termin.
Auf der Fahrt aus dem Hafen hinaus, konnte man toll Papageientaucher beobachten.
Nach langer Wartezeit zeigten sich auch zuerst ein paar Delfine, welche allerdings Kälber dabei hatten und deshalb sehr scheu waren. Einige Zeit später bekamen wir dann endlich einen Buckelwal zu sehen: laut dem Mitarbeiter des Bootes ein ca. 5 Jahre altes Männchen. Dieses war aber gerade nicht auf Futtersuche, sondern schwamm nur einfach so etwas umher. Buckelwale tauchen für die Futtersuche bis zu 50 m tief, und beim Abtauchen machen sie den namensgebenden Buckel und strecken zum Abschluss ihre Fluke in die Luft.
Nach 2 1/2 Stunden kamen wir wieder im Hafen an.
Die zwei Teilnehmer, die sich für den Nachmittagstermin entschieden hatten, hatten etwas mehr Glück, und konnten einen Buckelwal beim Starten eines tieferen Tauchgangs beobachten.
Nun hieß es, Abschied von Husavik und seiner Traumkulisse zu nehmen.
Unsere erste Sehenswürdigkeit auf der Strecke war das Freilichtmuseum der Grenjadarstadur – eine Grassodenhaussiedlung aus dem 15. Jahrhundert. Die daneben stehende Kirche kam im Jahr 1865 dazu.
Nun kamen wir zum 11 m hohen und 158 m breiten „Godafoss“.
Auf der weiteren Fahrt kamen wir entlang des 3,2 km² großen und max. 35 m tiefen „Ljosavatn“-Sees,
und entlang des Flusses „Fnjoska“,
mit wunderschönen Blicken auf den Fjord „Eyjafjördur“
nach Laufas – einem Museumshof mit Ursprung im Jahr 874, einer Kirche aus dem Jahr 1865 und einem Torfhof aus dem Jahr 1866.
Nach dem Überqueren einer, die Südspitze des Eyjafjördur überquerenden, Brücke, erreichten wir dann unseren Campingplatz in Akureyri.













































