Griechenland mit Korfu – Tag 5: Jeeptour durch Korfus Bergwelt

Trotz eines wolkenverhangenen Himmels ließen wir uns am Morgen nicht abschrecken, mit Jeeps Korfus Bergwelt zu erfahren. Jeder wählte aus den bereitstehenden Fahrzeugen die Farbe seines Herzens und nach einer kurzen Einweisung für die Fahrer ging es los. Die kleinen kurvigen Straßen, die verwinkelten Bergdörfer und vor allem die Natur auf dem Weg über die Berge an die Westküste der Insel waren spannend und erlebnisreich. Wir fuhren wieder über den Trompetenpass zum Kratsalo, einer Taverne mit einem kleinen Geschäft voll mit vielen landestypischen Produkten. Danach ging es weiter durch kleine Sträßchen und über Schotterpisten zu traumhaften Ausblicken auf die schneebedeckten Gipfel des Ceraunischen Gebirges in Albanien mit seinem über 2000 m hohen Gipfel, dem Maja eh Çikës. Schließlich wartet auf uns in einem einsamen Bergdorf ein Essen, welches aus den auch in unserer Küche zum Teil verwendeten Zutaten einen neuen Geschmack zaubert und natürlich satt macht. Unser letztes Ziel war der mit 917 m höchste Berg von Korfu, der Pantokrator. Wir hatten ihn wegen der tief liegenden Wolken am Vormittag nicht angefahren. Jetzt gestattete er uns eine tolle Sicht auf den östlichen Teil der Insel, auf die Meerenge zwischen Korfu und Albanien mit den Städten an der albanischen Küste. Nach dem Erreichen des Camps trafen wir uns am frühen Abend zu unserer Teilnehmerbesprechung. Thema waren die am nächsten Tag geplante Fährfahrt auf das griechische Festland, der Fahrtag nach Ioannina und unsere Busrundfahrt in die Zagoria. Nach der Besprechung gab es noch einige, die die Abendsonne mit Plaudern vor den Womos genossen. Die beginnende Kälte beendete leider den Aufenthalt im Freien relativ schnell. Aber auch die einsetzende Müdigkeit nach dem erlebnisreichen Tag tat ihr Übriges.