Wenn wir heute starten, liegt noch dichter Nebel über dem See. Aber mit jedem Höhenmeter, den wir überwinden, wird er lichter, bis wir bei strahlendem Sonnenschein unterwegs sind. Heute haben wir wieder nur eine kurze, aber landschaftlich schöne Strecke zu bewältigen, sodass wir schon nach zwei Stunden unseren Campingplatz in Kastraki erreichen. Uns bleibt genügend Zeit für eine ausgedehnte Mittagspause, bevor es heißt, in den Bus zu steigen. Unser Ziel sind die berühmten Meteora-Klöster. Von ehemals 24 Klöstern existieren noch 16, wovon sechs noch bewohnt sind. Die Besiedlung der hohen Felsen bei Kalambaka erfolgte bereits ab dem 12. Jahrhundert. Die meisten Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Mönche wollten damit Gott nahe sein. Aufgrund ihrer einmaligen Lage wirken sie bei bestimmten Wetterlagen, als würden sie schweben. Der Name Meteora bedeutet deshalb „in der Luft schwebend“. Alle Klöster gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zuerst besichtigen wir heute das Kloster St. Theodoros. Es liegt etwas abseits der anderen Klöster. Unser heutiger Guide ist Liza. Von ihr erfahren wir viele interessante Details zur Geschichte der Klöster, deren Entwicklung bis zur Gegenwart und über das Leben der Nonnen und Mönche. Unser nächstes Ziel ist das Kloster Agios Stefanos. Auch hier bekommen wir von Liza eine Führung durch das Kloster. Danach fahren wir mit Kalypso, unserer heutigen Busfahrerin, zu einem Felsplateau, von wo wir einen schönen Blick auf mehrere Klöster bekommen. Den letzten Fotostopp machen wir dann am größten der Meteora-Klöster, dem großen Meteoron. Von hier haben wir auch eine gute Sicht auf die Klöster Varlaam und Rousanou. Jetzt geht es zurück zum Campingplatz und wir alle genießen die Ruhe vor den Wohnmobilen. Für 19 Uhr haben wir uns im Restaurant des Platzes ein mehrgängiges Grillmenü bestellt. So geht wieder ein abwechslungsreicher und mit vielen neuen Eindrücken gespickter Tag zu Ende.































