Pünktlich um 9 Uhr starten wir mit unserem Reisebus in das Hinterland von Ioannina, der Hauptstadt der Region Epirus. Uns erwartet heute eine großartige Landschaft mit vielen Highlights auf der Route. Dabei werden wir auch immer wieder die für die Zagoria typischen Steinhäuser in den Dörfern sehen. Zuerst passieren wir das Denkmal der Frauen von Zagoria, errichtet in Würdigung ihrer Leistungen bei der Versorgung der griechischen Soldaten während des Zweiten Weltkrieges. Dann halten wir an der Koukouli Bridge (auch Kokkoris Bridge genannt), einer Steinbrücke aus dem Jahr 1750, welche früher die einzige Verbindung zwischen zwei Dörfern bildete. An der Kalogeriko Bridge, einer dreibogigen Steinbrücke mit einer Spannweite von 55 Metern, legen wir erneut einen Stopp ein. Nach kurzer Fahrt folgt im Bergdorf Kipi eine Kaffeepause, bevor wir unsere Fahrt Richtung Vradeto Steps fortsetzen. Wir parken gegenüber und haben einen schönen Blick auf die in 20 Jahren Bauzeit in den Fels gehauenen 1.100 Stufen. Sie verbinden das Dorf Vradeto mit Kapesovo. In Monodentri verlassen wir den Bus und wandern gemeinsam zum 1412 gegründeten Kloster des hl. Paraskevi. Vom Kloster aus haben wir einen fantastischen Blick in die Vikosschlucht. Sie ist rund einen Kilometer lang und zwischen 600 und 1.000 Meter tief. Ein Schild am Eingang weist sie als tiefste Schlucht der Welt aus. Im Guinessbuch der Rekorde ist sie wegen ihres einmaligen Verhältnisses von Tiefe zu Breite als tiefste Schlucht vermerkt. Danach laufen wir zurück zum Ort und haben uns das angebotene Mittagessen redlich verdient. Da wir eine kleine Gruppe sind und gut in der Zeit liegen, haben wir uns entschieden, noch zum Steinwald zu fahren. Am Aussichtspunkt Oxia haben wir nochmals einen wunderschönen Blick in die Vikosschlucht. Im Steinwald stehen aber keine versteinerten Bäume, sondern es stehen Steinplatten aufeinander. Danach setzen wir mit Charis, unserem heutigen Busfahrer, unsere Rundfahrt durch die beeindruckende Bergwelt des Pindusgebirges fort, bis wir kurz nach 16 Uhr unseren Campingplatz wieder erreichen. Nun bleibt uns nur noch die nächsten beiden Fahr- und Besichtigungstage zu besprechen. Danach genießen wir den Abend am See.





























