Kurz nach neun Uhr bringt uns Thomas, unser Busfahrer, zum Bahnhof nach Ano Lechonia. Nach einigen Fotos nehmen wir in einem der historischen Waggons des Mouzouris, der historischen Kleinbahn, Platz und die Fahrt beginnt. Auf Spurweite 600 mm haben wir 18 Kilometer landschaftlich sehr reizvolle Strecke vor uns. Ständig haben wir tolle Ausblicke auf das Meer und die umliegenden Orte und Wälder. Bevor wir unseren Zielort Milies auf 450 m ü. NN. erreichen muss die historische Bahn neben der Steigung zwei Tunnel und neun Brücken bewältigen. Da der reguläre Fahrbetrieb bereits 1970 eingestellt wurde, wird die Strecke heute vom „Verein griechischer Eisenbahnfreunde“ nur noch zu rein touristischen Zwecken betrieben. Nach anderthalb Stunden erreichen wir Milies und können beobachten, wie die Lok auf der Drehscheibe von Hand in die Gegenrichtung gedreht wird. Gemeinsam laufen wir zum Dorfplatz und besichtigen die kleine Kirche mit ihren schönen Wandmalereien. Danach suchen wir uns einen schattigen Platz in einem der Restaurants. Jetzt steht nur noch ein kleiner Bummel durch den Ort mit seinen schönen alten Steinhäusern an, bevor es um 14 Uhr mit dem Bus wieder zurückgeht. Im Laufe des Nachmittags zieht es viele noch einmal ins Wasser, bevor wir uns am Abend zum Restaurant begeben. Dort bekommen wir wieder ein sehr schmackhaftes Vier-Gänge-Menü, wahlweise Fisch oder Fleisch vom Grill, geboten. Danach beginnen die Vorführungen einer Folkloregruppe aus Volos. Natürlich versuchen sich auch einige Reiseteilnehmer an den vorgestellten Tänzen. Danach gehen wir alle zufrieden und gesättigt zu unseren Wohnmobilen. Wir sind uns einig: Es war wieder ein gelungener und erlebnisreicher Tag.



































