Heute steuerten wir als Erstes die Kathedrale St. Étienne de Metz (Metzer Dom) an. Sie gilt als eines der beeindruckendsten Bauwerke in ganz Frankreich. Der im gotischen Stil von circa 1220–1520 erbaute Bau war eine Bischofskirche. Aber was macht ihn so besonders? Das Mittelschiff ist über 41 m hoch, einer der höchsten Innenräume Frankreichs. Sie wird auch die „Laterne Gottes“ genannt. Mit rund 6500 m² Fenster hat sie die größte Glasfläche aller französischen Kathedralen. Und diese Fenster stammen aus 800 Jahren Geschichte, unter anderem von Marc Chagall. Der Dom wirkt innen fast „lichtdurchflutet“, wie kaum eine andere Kirche. Außen fällt die gelbliche Farbe des Jaumont-Steins auf, der im Sonnenlicht richtig leuchtet.
Weiter geht’s zur Markthalle. Die heißt offiziell Marché Couvert de Metz – und sie gehört zu den schönsten in ganz Frankreich. Direkt neben dem Dom (Place du Marché Couvert) wurde der Bau 1785 begonnen und ist seit ca. 1831 in Nutzung. U-förmig im neoklassizistischen Stil mit Innenhof warten Händler mit regionalen Produkten wie Käse, Wurst, Fisch, frischem Gemüse & Obst und Spezialitäten aus Lothringen (z. B. Quiche, Pasteten) auf Einheimische und Touristen. Kleine Essensstände sind perfekt für einen schnellen Snack.
Verdun ist kein klassisches Touristenziel, sondern ein bewegender Erinnerungsort. Die Kombination aus Geschichte, Natur und Gedenken macht den Besuch besonders eindrücklich. Wer möchte, hat die Rundfahrt durch die Schlachtfelder gemacht. Leider war das Fort de Vaux wegen einer Baustelle nicht zu besuchen. Wir sehen die Totenhalle mit dem Turm an der Bunkeranlage und die Soldatenfriedhöfe. Verdun erinnert uns daran, wohin Hass und Krieg führen. Möge diese Geschichte eine Mahnung bleiben – für ein friedliches Morgen, ohne Waffen und Gewalt.






















