Unser Highlight heute: die Basilika von Paray-le-Monial, einer Basilika, die im 10. Jahrhundert von Benediktinern als Abtei gegründet wurde. Im 12. Jahrhundert wurde die Kirche gebaut, eine Kopie der Mutterabtei Cluny. Sie gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Burgunds.
Die Kanalbrücke in Digoin, die über die Straße geführt wird, war früher ein Umschlagplatz für Kohle, Holz und Wein. Die Brücke wurde zwischen 1834 und 1837 gebaut und gehört zu den frühen großen Kanalbrücken Frankreichs. Sie ist etwa 243 m lang und besitzt 11 Steinbögen. Über die Brücke verläuft der Canal latéral à la Loire. Dieser Seitenkanal wurde gebaut, weil die Loire früher für die Schifffahrt zu unberechenbar war. Digoin ist ein richtiger „Wasserknotenpunkt“: Hier treffen mehrere Kanäle zusammen. Technisch war die Brücke im 19. Jahrhundert eine kleine Sensation: Sie verband letztlich Wasserwege vom Ärmelkanal bis zum Mittelmeer.
Eine weitere Besonderheit auf unserer Fahrt war der tibetanische Buddha-Tempel in La Bonlaye. Er wird oft auch „Tempel der tausend Buddhas“ genannt. Das Besondere: Einer der größten tibetisch-buddhistischen Tempel Europas, gegründet 1974 von einem tibetischen Lama. Gebäude im Himalaja-Stil mitten in der burgundischen Landschaft. Riesige Buddha-Statuen, bunte Wandmalereien und Gebetsfahnen. Sehr friedliche Atmosphäre mit Gärten und Stupa. Weiter ging es nach Autun, einer Stadt, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert vor Christus von den Römern gegründet wurde. Anschließend weitet sich das Land und wir fahren entlang der Route de Crand Cru, Reben, Reben überall. So schließt sich unsere Rundfahrt durch Frankreich wie zu Beginn im Elsass in einem Weinanbaugebiet.

















