Wir trafen unsere heutige Guidin Dagmar, direkt am Office de Tourisme. Da das Wetter umgeschlagen war und wir herrlichsten Sonnenschein mit 27 °C hatten, verzichteten wir auf die Bus-Rundfahrt und gingen zu Fuß in die Stadt. Dagmar zeigte uns in zwei Stunden einen kleinen Teil der tollen Millionenstadt Bordeaux. Die Stadt liegt an der Garonne, gebildet aus der Dordogne und der Gironde. Die Garonne ist aufgrund der Schwebeteilchen braun gefärbt. Die Menschen in Bordeaux nennen diese Farbgebung auch Café au Lait, mal mit mehr oder weniger Milch. Der ursprüngliche Reichtum wurde durch Weinhandel in der ganzen mittelalterlichen Welt erreicht, seit römischer Zeit die Haupteinnahmequelle, neben dem Tourismus. Mit Tagesgästen hat Bordeaux weit über 10 Millionen Besucher pro Jahr. Heute steht ein Teil der Altstadt unter UNESCO-Weltkulturerbe, erläuterte uns unsere Stadtführerin beim Gang durch die Altstadt. Natürlich probieren wir bei unserem Besuch zwischendurch die Spezialität von Bordeaux, die Canelles und die Dunes, leckere kleine Gebäckteile. Der große Platz der Börse, das Grand Théâtre, die Kathedrale St. André, der Wasserspiegel am Garonneufer und mehr waren unsere Ziele. Nach einer Mittagspause ging es wieder zurück in Richtung Saint-Émilion. Bevor wir einen Stadtrundgang durch die pittoreske Kleinstadt mit ihren knapp 2000 Einwohnern unternahmen, kehrten wir im Château Candale ein. Wir verkosteten drei Weine und erfuhren viel über den Weinanbau und die anschließende Verarbeitung im exklusiven Weinort samt Saint-Émilion. Diesen ereignisreichen Tag beschlossen wir mit dem Briefing und einer kleinen Geburtstagsfeier mit Leckereien und einem Bier.






























