Heute geht’s zum Meer. Unser Ziel: die traumhafte Île de Ré. Sie gilt als eine der schönsten Atlantikinseln Frankreichs – besonders wegen ihrer Mischung aus Natur, Ruhe und typisch französischem Inselcharme. Besonders ist dort vor allem: weiße Häuser mit grünen oder blauen Fensterläden, über 130 km Radwege – die Insel ist fast komplett auf Fahrradfahren ausgelegt. Die Salzgärten mit Fleur-de-Sel-Produktion – man kann den Salzbauern bei der Arbeit zusehen und regionale Produkte kaufen. Der berühmte Leuchtturm „Phare des Baleines“ im Westen der Insel mit grandiosem Blick über Atlantik und Dünen. Phare des Baleines. Das hübsche Hafenstädtchen Saint-Martin-de-Ré mit Vauban-Festungsanlagen (UNESCO-Welterbe). Endlose Sandstrände, Dünen und Pinienwälder – ideal zum Baden, Spazieren, Surfen oder Austernessen. Es waren verhältnismäßig viele Kilometer zurückzulegen. Ein Highlight des Tages, die Durchfahrt des „Gois“, war dieses Jahr möglich. Diese Strecke ist eine Straße, die nur bei Ebbe befahren werden kann. Sie verbindet das Festland mit der Insel Noirmoutier und ist, wenn bei Niedrigwasser möglich, ein besonderes Ereignis, da hier die Franzosen entlang der Straße ausschwärmen, um nach Muscheln, Schnecken und Würmern zu graben, um das Abendessen aufzupeppen. Conny und Dieter „wagten“ die Durchfahrt und berichteten von einer trockenen Asphaltstraße. Unser Reiseleiter war unterdes parallel unterwegs zu einem „Bauernhof“, um dort direkt beim Erzeuger die Austern zu kaufen. Die restlichen Kilometer, bei schönstem Sonnenschein, verliefen dann durch die weitläufige Ebene der Marais. Wir waren froh, zur Île de Ré zu fahren, denn auf der Gegenspur gab es kilometerlange Staus. Rückreiseverkehr nach dem langen Brückentag-Wochenende.















