Pünktlich um 9:00 Uhr kam der Bus. Und was für einer! Ein Luxusvereinsbus des HBC Nantes. Der Handball Club ist ein französischer Handballverein, dessen Männermannschaft in der Starligue, der höchsten französischen Liga, spielt und augenblicklich auf dem 2. Platz steht. Nantes, die große Stadt mit 330 000 Einwohnern, war heute unser Ziel. Unsere nette und belesene Stadtführerin Hedwig, erläuterte uns die Stadt, ohne mit Jahreszahlen zu glänzen. Sehr kurzweilig. Ich erinnere mich an die „52 Zähne“ des LU-Kekses. Als Erstes besuchten wir das Schloss der Herzöge der Bretagne. Erst als die Bretagne endgültig an Frankreich fiel, ging die Bedeutung dieses Herrschersitzes zurück. Besonders einflussreich war Anne de Bretagne. Ein Rundgang durch die Altstadt schloss sich an, bis wir den Place Grasslin (turbulenter Platz mit vielen Aktivitäten) erreichten, wo zum Mittag im Restaurant La Cigalle ein dreigängiges Menü auf uns wartete. Es gab als Vorspeise ein Forellentataki, dann eine Velouté (Soße) de champignons, mit Nusssplittern, Filet de Daurade Royale a la plancha, mit beurre Nantais (mit einer Nanter Buttersoße), Moeileux (Schokokuchen) au chocolat und crème glacée vanille. Gäste, die keinen Fisch wollten, bekamen eine Alternative. Noch ein Gruppenbild und dann ging es gut gesättigt weiter. Es schloss sich ein Spaziergang zu den Machines de L’Île an, wo uns besonders der wasserspeiende Elefant in den Bann zog. Große Teile von Nantes in diesem Bereich sind eine Baustelle. Überall werden neue Schienen für die Straßenbahn verlegt. Wir durchquerten die Ausstellungshalle und kamen direkt danach zu unserem Busparkplatz. Nach kurzer Fahrt kamen wir am Campingplatz an und machten direkt im Anschluss die Besprechung für den nächsten Tag, bei dem es eine kleine Nanter-Bonbon-Spezialität gab. Wir waren uns einig: Ein spannender Tag endete, an dem uns auch die Sonne verwöhnte.

































