Gut ausgestattet mit Navigationsgerät, Straßenkarte, Reiseführer und Roadbook starten wir unseren ersten Fahrtag ins Landesinnere. Das Wetter ist nicht mehr so sonnig wie gestern, denn heute Morgen ist der Himmel wolkenverhangen. Das Tagesziel ist heute Zaragoza. Mit 360 km ist es die längste Fahretappe auf unserer Reise. Von der Ferne sehen wir das mittelalterliche Städtchen Montblanc mit seiner, mit 32 Türmen bewehrten Stadtmauer, die das historische Zentrum umschließt. Das Highlight des heutigen Tages ist die Besichtigung des im Jahr 1151 gegründeten Zisterzienserklosters Poblet, der Grablege der aragonischen Könige. Beeindruckend ist der aus Alabaster hergestellte Hochaltar. Davor befinden sich die Grabmäler der Könige.
Wir verlassen die Region Katalonien und kommen nach Aragonien. Nach Lleida erwartet uns ein komplett anderes Landschaftsbild: eine Hochebene, die großflächig landwirtschaftlich genutzt wird. Neben Wein, Oliven und Obst wird auch Getreide angebaut. Wir überqueren den Fluss Ebro. Auf halber Strecke setzt etwas Regen und starker Wind ein.
Immer wieder mal sehen wir den „Osborne-Stier“, ein früheres Werbesymbol, heute ein Wahrzeichen der Region.
Wir kommen alle gut am Campingplatz an. Es ist kalt und windig. Wir nutzen den angenehmeren Besprechungsraum, um bei einem Gläschen Wein den morgigen Fahrtag, der auch wieder einige Highlights zu bieten hat, zu besprechen.

































