Nach dem späten gestrigen Tagesende startet der heutige Tag wieder mit Sonnenschein und für die meisten gelassen. Zwar liegen auf der geplanten Route viele Kilometer vor uns, die aber wegen der engen und teilweise schlechten Straßen nur von wenigen gefahren werden. Die Ausweichroute ist deutlich kürzer, beginnt aber für alle mit Santo Domingo de la Calzada, einer der bedeutendsten Pilgerstationen am Jakobsweg. Die Kathedrale, Baubeginn im 12. Jhd., hat zwei Besonderheiten: einen 70 m hohen, frei stehenden Turm und einen verglasten Käfig für einen Hahn und eine Henne, die an die Legende vom „Hühnerwunder“ erinnern sollen. In der Kathedrale gibt es die Grabstätte des Heiligen Domingo. Über die geplante Route kommt man später über Wege in engen Schluchten zum Kloster „Monasterio de Santo Domingo de Silos“. Diese Benediktinerabtei ist bereits in der ersten Urkunde im Archiv von Silos aus dem Jahr 954 erwähnt. Der zweigeschossige Kreuzgang hatte einen Großbrand überlebt und ist heute einer der beeindruckendsten Spaniens. Nachdem wir die autonome Gemeinschaft Rioja verlassen haben, sind wir in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Wir erreichen Burgos, die Stadt des spanischen Nationalhelden El Cid. Im Camp genießen alle den schönen Frühlingsnachmittag. Am Abend treffen wir uns zur Teilnehmerbesprechung. Auf dem Programm stehen die nächsten drei Tage. An einem dieser Tage werden wir unsere erste Campertafel durchführen.













