Wir wollen heute Pamplona erkunden. Seit Hemingway in seinen Romanen das Leben in dieser baskischen Metropole beschrieben hat, wurde sie weltbekannt, und auch wir sind alle neugierig, diese Stadt mit ihrer wechselvollen Geschichte kennenzulernen. Nachdem uns ein Bus in die Altstadt gebracht hat, treffen wir auf unseren Stadtführer, der unsere Neugier befriedigen soll. Mit seiner humorvollen Führung, seinen vielen Anekdoten und natürlich mit seinem profunden Wissen über die Stadt und ihre Geschichte gelingt es ihm problemlos. Wir spazieren durch die Gassen der Stadt, auf denen auch das Encierro (Stierrennen) im Rahmen des jährlichen Sanfermines stattfindet. Vorbei am Rathaus und malerischen Plätzen besuchten wir eine Sportstätte des baskischen Nationalsports Pelota. Danach ging es zur Catedral Metropolitana de Santa María la Real de Pamplona. Wir staunten über die wunderschöne Gestaltung des Alabaster-Sarkophags vom Gründer Karl III. und seiner Ehefrau Eleonore von Kastilien. Auch der Kreuzgang in seiner Schlichtheit und seinen filigranen Ornamenten beeindruckte. Nach einer Kaffeepause im Stammlokal Hemingways besichtigten wir die Stierkampfarena. Mit fast 20 000 Sitzplätzen dokumentiert diese Arena immer noch das ungebrochene Interesse vieler Spanier und ihrer Gäste an den sehr umstrittenen Stierkämpfen. Der Nachmittag gehörte uns und hatte hauptsächlich die vielen kleinen Restaurants zum Ziel, um die vielfältigen Pintxos zu probieren. Zurück im Camp gab es am Abend noch die Teilnehmerbesprechung zum nächsten Fahrtag zur Weinhauptstadt Haro und schon mal einen Ausblick auf Burgos und die Möglichkeit, eine Campertafel am dortigen Ruhetag zu veranstalten.

























