Das Herz Spaniens II – Tag 4: Zagragoza – Pamplona

Wir verlassen heute die Hauptstadt Aragons und fahren zur Hauptstadt Navarras. Unser 2. Fahrtag wird von strahlendem Sonnenschein begleitet. Auf der A23 geht es zunächst durch eine landwirtschaftlich genutzte Region. Nachdem wir die autonome Gemeinschaft Navarra erreicht haben, ändert sich die Landschaft. Vom oberen Ebrotal geht es hügelig in Richtung Pyrenäen. Ein erster Stopp kann am Castillo Loarre eingelegt werden. Weiter passieren wir die Mallos de Riglos, eine Konglomerat-Felsformation, deren Felsen sich bis fast 300 m in die Höhe strecken und alle einen eigenen Namen besitzen. Ein weiterer lohnenswerter Stopp kann am Castillo de Javier eingelegt werden. Auf die Besichtigung der Burganlage von Olite sollte man jedoch nicht verzichten. Die ehemalige Residenz von Karl III. von Navarra ist in einem sehr guten Zustand. Man kann in einem Labyrinth aus Türmen und Wehrgängen treppauf, treppab steigen und hat einen wunderbaren Blick auf die unten liegenden Gassen der Altstadt. Am Abend treffen wir uns zum Abendessen im Restaurant des Campingplatzes. Kuga spendiert den Sangria dazu. Und nach dem Essen lassen wir uns ein typisch baskisches Getränk schmecken. Wer sich wie ein baskischer Krieger fühlt, trinkt den Orujo, dessen bernsteingelbe Farbe die zweijährige Reife in Eichenfässern beweist. Wer es nicht so stark möchte, zieht den Anis-Schlehen-Likör Patxaran vor. Nach den beeindruckenden Tagesbesichtigungen wird es ein gemütlicher Abend.