Von Sevilla nach Jerez de la Frontera ist es nicht weit, sodass heute schon mal später als üblich gestartet werden konnte. Viele nutzen diese Möglichkeit und frühstücken gemütlich in der Morgensonne vor dem Wohnmobil. Auf dem Weg zu unserem neuen Camp direkt am Atlantik ist die Besichtigung eines weißen Dorfes, Arcos de la Frontera, möglich. Die weißen Dörfer sind ein Wahrzeichen dieser Region mit ihren weiß getünchten Häusern, engen Gassen und Sturzbögen zwischen den Hauswänden. Danach fahren wir durch das Sherry-Land, um in El Puerto de Santa Matia, nur getrennt durch eine Straße vom Sandstrand des Atlantischen Ozeans, unsere „Zelte“ aufzuschlagen. Obwohl die Sonne brennt, spürt man die Hitze wegen der kühlen Meeresbrisen nicht so deutlich. Deshalb genießen viele die nachmittägliche Ruhe vor dem Womo. Am Abend soll es aber noch einmal heiß hergehen. Das in der Provinz Cádiz gelegene Jerez ist nicht nur für seinen Sherry bekannt. Auch der Flamenco hat dort eine berühmte Heimat. Im Tabloa Flamenco Puro Arte Jerez erleben wir ein Quadro Flamenco, bestehend aus Gesang (cante), Gitarre (toque) und Tanz (baile). Die Emotionalität und Perfektion aller Künstler begeisterten und waren ein einmaliges Erlebnis. Auch das anschließende andalusische Dinner schmeckte ausgezeichnet. Nachdem uns der Bus zurück zum Camp gebracht hat, sind wohl die meisten auf kürzestem Weg in die Federn gefallen.














