Um Madrid zu erreichen, gibt es heute zwei Routen. Einmal über zunächst bekannte Straßen vom vorgestrigen Tag, danach jedoch durch den Naturpark Peñalara. Dieses Gebiet mit dem höchsten Berg des Sierra de Guadarrama, dem 2.430 m hohen Peñalara, ist für Naturfreunde eine Augenweide. Allerdings ist sie auch bevorzugtes Ziel der Madrider am Wochenende, was in den teilweise engen Straßen und auf den Parkplätzen für Überfüllung sorgte. Die zweite Route bringt uns über die AB auf kürzestem Weg zu unserem CP nach Aranjuez. Die meisten entscheiden sich für diese Route. Wer bei der Burgenrundfahrt das Valle de Cuelgamuros früher das Valle de Cuelgamuros (Tal der Gefallenen) nicht besucht hat, kann heute kurz nach dem Camp auf beiden Touren dieses größte bekannte Massengrab aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs besuchen. Dieses von Zwangsarbeitern aus Konzentrationslagern seit 1940 errichtete Monument hat u. a. das größte freistehende Kreuz der Welt aus Beton mit 152 m Höhe und 46 m Breite. Auch die Basilika, eine riesige künstliche Höhle, in der bis 2019 Franco bestattet war und in der heute noch täglich um 11 Uhr eine Messe von Mönchen des Klosters zelebriert wird, kann besichtigt werden. Am frühen Nachmittag treffen alle bei strahlender Sonne auf dem CP ein. Wir haben erst morgen wieder unsere Teilnehmerbesprechung, sodass heute weiter relaxt wird. Morgen steht Madrid auf unserem Besichtigungsprogramm.









