Der Tag hat uns heute Morgen bei herrlichem Wetter begrüßt. Die Stimmung auf unserem idyllischen Campingplatz war einfach entspannt und so hat jeder in seinem Rhythmus den Tag gemütlich angehen lassen. Auch unser „Haustier“ Berta, eine Wildgans, schaute wieder vorbei.
Die heutige Route hat unseren Gästen mehrere Optionen zum Fahren und auch zum Besichtigen angeboten. Ein paar Gäste haben auch den relativ direkten und kurzen Weg nach Straubing gewählt, um den Nachmittag in Ruhe zu genießen. Alternativ konnte man nochmals Landshut besuchen, oder im charmanten Städtchen Vilsbiburg bummeln, sowie die Fans vom Eberhofer-Krimi den Drehort „Niederkaltenkirchen“ (eigentlich das niederbayerische Frontenhausen) einschließlich des bekannten Eberhofer-Kreisels aufsuchen. Für Technik- und Automobilgeschichte Interessierte hat sich der Besuch des Goggomobilmuseums angeboten. Die Stadt Dingolfing ist der historische Geburtsort des berühmten Kleinstwagens, der dort ab 1955 von der Firma Hans Glas GmbH gebaut wurde und das deutsche Wirtschaftswunder maßgeblich prägte.
Natürlich gab es auch die Möglichkeit, schon mal am Nachmittag, die sehenswerte Stadt Straubing zu erkunden. Straubing ist eine lebendige, kreisfreie Herzog- und Universitätsstadt mit knapp 50.000 Einwohnern und gilt als das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des fruchtbaren Gäubodens. Sie blickt auf eine über 7.000-jährige Siedlungsgeschichte zurück, die von den Kelten über die Römer bis hin zu den wittelsbachischen Herzögen reicht. Der Gäuboden (auch Dungau genannt) ist eine fruchtbare Kultur- und Naturlandschaft. Er erstreckt sich als flaches Gebiet südlich der Donau auf einer Länge von rund 15 Kilometern Breite, grob gelegen zwischen Wörth an der Donau und Künzing. Bekanntheit erlangte der Namen auch durch das alljährliche Gäubodenfest, das zweitgrößte Volksfest in Bayern.
Nachdem alle Gäste auch frühzeitig an unserem Campingplatz eingetroffen waren, nutzten wir das sonnige Wetter am Nachmittag zu einer geselligen Runde mit Sekt, Wein und Knabbereien. Hierbei haben wir auch schon das Briefing für die nächsten drei Tage, einschließlich Abstimmung zur Campertafel, durchführen können. Ein „anonymes“ Mitglied unserer Reisegruppe hat einen Heidenspaß damit, Fotos mit KI „anzupassen“.
Am Abend besuchten wir gemeinsam Straubing, um dort wieder einmal genussvoll zu essen. Wir hatten drei ansprechende Gerichte zur Auswahl, darunter auch ein sogenanntes Münchner Schnitzel, was für den einen oder anderen dann doch unbekannt und eine neue schmackhafte Erfahrung war. Auch das Schokosoufflé mit Birnensorbetbegleitung war extrem lecker. Anschließend hatten wir noch die Möglichkeit, das Städtchen am Abend auf uns wirken zu lassen und ein paar Schritte durch das Zentrum zu schlendern.
Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Nicht nur die Jugend verbringt heute viel Zeit am Handy.






















