Baltikum – Tag 13: Toila – Tallinn

Heute wird wieder gefahren, und so verlassen alle nacheinander den Campingplatz in Toila und jeder begibt sich auf unsere rund 260 km lange Tagesetappe. Kurz nach Abfahrt kommen wir in Valaste an dem dortigen ca. 26 m hohen Wasserfall, besser derzeit Wasserfällchen, vorbei. Auf über 360 Stufen, die neben dem Wasserfall in die Tiefe führen, kann man zum Meer gelangen. Auch am Saka-Cliff-Hotel kann über Stufen der Strand erreicht werden, der einlädt, erkundet zu werden.


Wir fahren durch Viru-Nigula mit seiner schönen gotischen Kirche, passieren Haljala und schauen uns dort die dreischiffige Wehrkirche mit ihren schönen Holzarbeiten an.


In Sagadi sehen wir einen alten Gutshof, dann erreichen wir das Gut Palmse, in welchem die deutsch-baltische Familie von der Pahlen über einen Zeitraum von 250 Jahren residierte. Hier gewinnt man einen guten Einblick in die Lebensweise des deutschen Adels in früheren Zeiten. In Käsmu, das im 19. Jahrhundert ein wichtiger Reedereiplatz mit einer Seemannsschule war, in der Kapitäne zwischen 1885 und 1931 ihr Handwerk lernten, nehmen wir uns noch etwas Zeit, um essen zu gehen oder noch etwas am Wasser zu laufen.


In Kolga lädt uns ein 3,5 km langer Rundweg durch das Hochmoor ein, erkundet zu werden.


Kunstliebhaber nutzen die Möglichkeit, vor Tallinn und in Tallinn ein Kunstmuseum zu besuchen, bevor wir auf unserem Campingplatz in Saue wieder zusammenfinden. Am Abend sprechen wir noch über den nächsten Tag, unsere Stadtbesichtigung von Tallinn, dann hält uns der Angriff eines Mähroboters auf eines unserer Stromkabel auf Trab. Auch heute endet der Tag wieder mit netten Gesprächen in gemütlicher Runde.